Vom 3. bis 4. Jänner 2026 trafen sich 60 Kinder und Jugendliche in Neuhofen, um bei den Jugendlandesmeisterschaften im Turnierschach die neuen Landesmeister zu ermitteln. Der ASK St. Valentin war heuer mit 11 Spielern vertreten. Die Serienlandesmeister Noah und Alina konnten dieses Mal leider nicht teilnehmen, da sie zeitgleich beim A-Kadertraining in Wien waren. Dennoch durften wir uns auch in diesem Jahr über zahlreiche Medaillen freuen.
Nachdem im Dezember traditionell etwas kürzergetreten wird, ging es mit Jahresbeginn wieder Schlag auf Schlag. Nachdem vom 3.1.-4.1. bereits die Jungendlandesmeisterschaften den Anfang machten, ging es am 6. Jänner im Neuen Rathaus in Linz mit dem traditionellen 3-Königsblitzen weiter. 54 Mannschaften, darunter 5 Teams vom ASK St. Valentin kämpften um die Ehre und den Turniersieg.
Besuch beim Zweiten der Liga. Wie letztes Jahr geht es nach Wartberg/Aist, bei diesmal angenehmeren Spielbedingungen. Thermoskannen, Mäntel und Pullover sind zwar dabei, finden allerdings weniger Verwendung als beim letzten Mal.
Zum Durchschnaufen nach der Pleite bei Freistadt geht es diesmal wieder gegen ein Team aus der hinteren Tabellenhälfte. Unsere Schachfreunde vom Hausruck sind in Valentin zu Gast. Die Frankenburger haben zwei Ausfälle (Zoister St., Wimmer J.). Aber auch wir müssen immerhin unseren besten Fotografen vorgeben. Dennoch streben wir einen weiteren Mannschaftssieg an.
Diesmal also wieder gegen einen der Tabellenvorderen, Leonding. Die uns mit stärkster Besetzung in der Mehrzweckhalle am Kürnberg empfangen. Gar nicht gewusst, dass man hier auch Schach spielt – wofür Kellerräume (Souterrain!) alles genutzt werden können … Jedenfalls überaus ruhige und somit angenehme Spielbedingungen, keine Selbstverständlichkeit.
Bei der Begrüßung meint Alex Klinkan, wir mögen so gnädig sein und ihnen ein paar Punkte dalassen. Ja, ja, als ob wir die Favoriten wären. Nach dem Spielverlauf der ersten zwei, drei Stunden sieht es dennoch ganz gut für uns aus.
VOEST/Steg Linz 3 war unser Gegner in Runde 8 in St. Valentin. In Runde 5 hatten wir bereits die 2te Mannschaft der Linzer mit 5,5 Punkten besiegt ,was gelingt uns heute. Ziel war es, den Vorsprung von 5 Punkten auf die zweitplatzierten Nettingsdorfer zu vergrößern. Tony fiel kurzfristig aus, da sein Rückflug am Freitag aus Brüssel gestrichen worden ist. Daher war auch eine kurzfristige Änderung der Aufstellung erforderlich – zum Glück brauchte ich dafür nicht einmal 1 Minute.
Mit etwas veränderter Aufstellung ging unser Team in die achte Runde gegen die Gmundner. Harry Casagrande sprang diesmal auf Brett 1 ein, in froher Erwartung seines alten Bekannten. Großmeister Igor Glek spielt seit einiger Zeit regelmäßig für die Traunseestädter. Doch dann die Enttäuschung: Leider, dieses Mal nicht.
Am 9.3. spielten wir als Tabellenführer gegen die Nummer 2 der Tabelle, also ein Spitzenduell in der Kreisliga. Der Austragungsort war dem aber nicht ganz würdig und es war in dem Keller, in dem wir spielten, kälter als draußen.
Zu Besuch beim überlegenen Tabellenführer. Im „OPALOMA“. Kein Schmäh, der Senior*innen-Treff im Hörschinger Kulturzentrum heißt tatsächlich so. Meine Fantasie wird dadurch gleich in Gang gesetzt: „O Paloma“? Oder „Opal-Oma“? Oder gar „Opa L Oma“? Wofür auch immer das L steht: Liebt Opa die Oma? Oder liest er sie (Die Omama im Apfelbaum z.B.)? Oder laust er sie gar? Was weiß man schon …
Die Runden 6 bis 8 führten uns vom 6. bis 8. März an den Wörthersee nach Krumpendorf. Eine Schachreise zwischen Sonnenschein, Blackout, magischen Fingern und einem Zirkus stand bevor. Mit Platz 5 war unsere Ausgangslage sehr gut. Zwei bis drei Mannschaftspunkte sollten es idealerweise schon werden, um die letzten drei Runden in Graz ohne große Sorgen in Angriff nehmen zu können.
Noch einmal kommen wir in den Genuss der so ungewöhnlichen heurigen Auslosung. Kein Auswärtsspiel, das allzu weit weg ist. Keine Sonntagspartien. Und nach jedem starken Gegner folgt einer aus der unteren Tabellenhälfte. Diesmal also das abstiegsgefährdete Vöcklabruck. Wir gehen als klare Favoriten in den Wettkampf. Das spiegeln uns unsere Gegner gleich wider, indem sie uns mit Remisangeboten auf fast allen Brettern „beglücken“. Kampfesmutig (und natürlich unabgesprochen) lehnen wir alle ab. Dass dann letzten Endes doch etliche Punkteteilungen herauskommen, spricht in den meisten Fällen für das Niveau der Partien und der sprichwörtlichen großen Remisbreite…
Nachdem der Vorsprung in der Tabelle bereits auf 7,5 Punkte angewachsen war, konnte der Meistertitel schon eine Runde vor Saisonende fixiert werden. Ziel war klar: Die Jungen sollen es auch ohne den „Senior“ in der Mannschaft schaffen.
Die letzte Runde der heurigen Meisterschaft brachte uns mit Urfahr einen starken Gegner zum Abschluss. Da wir bereits fix als Meister feststanden, war es sinnvoll, dass Thomas und Noah die Landesligamannschaft verstärkten. Dadurch gingen wir in dieser Runde eher als Außenseiter ins Rennen.
Letzte Runde. Alle Teams der Landesliga in einem Raum. Wir sind wieder zu Besuch im Hörschinger Kulturzentrum. Das mit dem „OPALOMA“, dem lokalen Hotspot für die Generation Plus. Wer mehr Infos dazu haben möchte, sollte beim Bericht zur neunten Runde nachlesen.
Eine sehr erfolgreiche Saison liegt hinter uns – und eine höchst spannende steht uns bevor. Nachdem wir den Lückenschluss zwischen der 2. Bundesliga und der 1. Klasse geschafft haben, wird es besonders interessant sein zu sehen, ob wir auch leistungsmäßig diesen doppelten Aufstieg bestätigen können.