Berichte

Jugend-Staatsmeisterschaften 2021 im Blitz-, Schnell- und Turnierschach

Schnellschach und Blitzschach

Joachim Stiefelbauer durfte vom 18.-29. Oktober 2021 bei den Schnellschach- und Blitzstaatsmeisterschaften in St. Veit/Glan teilnehmen.

 

Beim Schnellschach erreichte er mit 3,5 Punkten aus 7 Runden den starken 10. Platz. Auch wenn natürlich mehr möglich war, kann man für die erste Staatsmeisterschaft sehr zufrieden sein. Beim Blitzschach war die Aufgabe für Joachim etwas schwerer, da wir im Verein Partien mit sehr kurzer Bedenkzeit nicht trainieren. Aus diesem Blickwinkel ist der 12. Platz ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis.

Turnierschach

Vom 11.-14. November 2021 fanden dann die Staatsmeisterschaften im Turnierschach im südsteirischen Leibnitz auf dem Programm. Stella Haslinger bei den U10 Mädchen und Noah Pleimer bei den U10 Burschen waren dabei von uns am Start. Für die beiden waren es die ersten, aber bestimmt nicht die letzten Staatsmeisterschaften.

 

Stella startete mit einem Sieg und einem Unentschieden sehr gut in das Turnier. Sie konnte danach aber ihre Chancen, die sie bekam, nicht mehr so gut nützen. Am Schluss erreichte Stella den 9. Platz mit 2 Punkten, und dazu noch eine Menge an Erfahrungen, die ihr beim nächsten Turnier mit Sicherheit sehr viel an Nervosität wegnehmen.

 

Noah startete leider nicht ganz fit in das Turnier. Er war zudem auch noch einer der jüngsten in dieser Altersklasse. Immerhin konnte Noah aber mit 3,5 Punkten und Platz 13 wie auch Stella wichtige Erfahrungen für die nächsten Staatsmeisterschaften sammeln. Er ist auch nächstes Jahr noch in dieser Altersklasse spielberechtigt.

...und was noch es noch zu sagen gibt...

Erfreuliches kann auch von den Eltern berichtet werden: Die Organisation dieser Turniere war trotz dieser pandemiebedingt schwierigen Zeiten sehr gut. Vor allem wurde die Betreuung unserer Kids durch den Jugendreferenten des oberösterreichischen Landesverbandes Florian Mostbauer sehr gelobt. Sie war in jeder Hinsicht ganz ausgezeichnet!

Bericht: Natalia Stiefelbauer, Reinhard Heimberger

 

Mannschaftslandesmeisterschaft 2021 im Schnellschach in Aschach an derDonau

 

Nachdem wir letztes Jahr das Turnier ausgerichtet haben, war dieses Mal Hartkirchen der Veranstalter. Insgesamt nahmen 15 Mannschaften am 28. August an der Landesmeisterschaft teil.

 

Heuer hofften wir den knapp verpassten Stockerlplatz vom letzten Jahr nachholen zu können. Wir hatten durchaus gute Chancen: Unser Team mit Florian Sandhöfner, Peter Kranzl, Konrad Bräuer und mir sowie mit Ersatzspieler Harald Casagrande war auf Platz 2 gesetzt.

Das Turnier begann allerdings etwas holprig für unsere Truppe, und so musste wir in Runde 2 auch gegen Hartkirchen unsere erste Mannschaftsniederlage hinnehmen. Nach einem nicht erwarteten 2:2 gegen den hohen Favoriten Ansfelden kamen wir aber besser in Schwung. Nachdem Harald, der noch kurz in Tschechien pokern musste, auch noch eintraf, konnten wir unseren 3. Platz noch klar absichern.

Gewonnen hat in Abwesenheit von Grieskirchen der hohe Favorit aus Ansfelden (25 Punkte/13 MP) verdient vor Hartkirchen (21 Punkte/12 MP) und uns (18 Punkte/10 MP).

Bericht beim Landesverband

Bericht: Reinhard Heimberger

Jugend-Landesmeisterschaft 2021 in Steyregg

Insgesamt haben wir mit einem Mädchen und acht Burschen an der Jugend-Landesmeisterschaft vom 4. bis 5. September in Steyregg teilgenommen. Wir stellten somit die meisten Kinder, die an den Titelkämpfen von einem Verein dabei waren. Ausgestattet mit den neuen Kapuzensweatern machten wir uns durch aus Hoffnungen auf tolle Platzierungen.

Gruppe U8

In der U8 spielte von unserem Verein Clemens Krampl das erste Mal bei einem Turnier mit. Da die U8 mit der U10 zusammengelegt worden ist, war es für Clemens etwas schwieriger. Es waren seine ersten Schritte im Turnierschach und am Ende konnte Clemens die Silbermedaille erobern.

Gruppe U10

In dieser Gruppe kämpften mit Gregor, Noah, Joachim und Stella gleich vier Mitglieder aus St. Valentin mit, wobei alle ihre ersten Turnierpartien spielten. Es war wohl die Gruppe mit der größten Dichte. Dem entsprechend durften sich einige gute Chancen auf den Landesmeistertitel machen – darunter auch Noah und Joachim. Nach dem ersten Tag lagen tatsächlich auch beide alleine an der Spitze. Noah konnte das folgende Spiel am nächsten Tag gegen Joachim gewinnen. Schlussendlich gelang Noah nach einem abschließendem Remis mit 4,5 Punkten aus 5 Runden der verdiente Turniersieg und die Qualifikation für die Staatsmeisterschaft.

Joachim verlor leider noch den Kampf um einen Stockerlplatz und belegte am Ende den guten 5. Platz, auch wenn hier die eigene Enttäuschung sicherlich überwog.

Auch Stella gelang in der Gruppe der Mädchen, die gemeinsam mit den Burschen spielte, der Landesmeistertitel und die Qualifikation für die Staatsmeisterschaft. Das es nicht mehr als die 2 Punkte wurden, lag daran, dass am zweiten Tag leider zwei knappe Partien verloren gingen.

Gregor hatte viele gute Momente in seinen Partien, leider fehlte noch etwas die durchgehende Konstanz. Am Ende reichte es zu einem Punkt. Alain, der in der Coronazeit auch öfters mit uns online trainiert hat, erreichte hier mit 4 Punkten den 2. Platz.

Gruppe U12

Hier startete Felix mit zwei wirklich guten Partien und 1,5 Punkten ganz toll in das Turnier. Auch in den nächsten Partien sah es immer ganz gut aus. Leider brachte er die gutstehenden Partien nicht bis zum Schluss durch und verlor unglücklich.

mehr lesen

Mannschaftsschnellschach-Landesmeisterschaft 2020 in der Steyr-Arena

Am 25. Juli war es endlich soweit: Es fand wieder ein Schachturnier statt, wenn auch unter speziellen Corona-Sicherheitsauflagen. 16 Mannschaften konnten in der Steyr Arena auf dem ASK-Fußballplatz empfangen werden, um den Landesmeister zu ermitteln.

Der Elo-Favorit Ansfelden in der Besetzung Menezes, Weiß, F. Mostbauer und Knoll setzte sich schließlich durch und gewann den Landesmeistertitel. Zweiter wurde Grieskirchen mit F. Schwabeneder, Kilgus, Salvenmoser und A. Schwabeneder mit nur einem Punkt Rückstand. Den dritten Platz am Podest schnappte sich Hörsching, das mit dem Quartett Bauer, M. Mostbauer, Themessl-Huber und Grafenberger antrat.

Aus Valentiner Sicht konnte sich die erste Mannschaft berechtigte Hoffnungen auf den 3. Platz machen. Dass es nur der 4. Platz wurde, ist einem rabenschwarzen Tag von Reinhard Heimberger geschuldet. Florian Sandhöfner, Peter Kranzl und Hans Weilguni spielten sehr gut. Am Ende reichte es um nur einen halben Punkt nicht fürs Treppchen.

Auf unsere zweite und dritte Mannschaft wurden die Jugendspieler aufgeteilt, die durchaus zu überzeugen wussten. Jan-Niclas schaffte 3,5 Punkte und Jannick konnte 2 Punkte erreichen. Markus auf Brett 3 hatte zum Teil ausgezeichnete Chancen, konnte diese aber noch nicht nutzen.

Unser Dank gilt neben den Teilnehmern vor allem dem Obmann vom ASK St. Valentin und dem Buffet-Team, die uns die Möglichkeit gegeben haben, diese Veranstaltung in dieser schwierigen Zeit zu ermöglichen!

Ein genauer Bericht mit den Einzelergebnissen ist auf der Seite des Landesverbandes verfügbar. 

2. Bundesliga Mitte in St. Veit/Glan

Vom 10.-12. Jänner 2020 fanden die Runden 7-9 der 2. Bundesliga Mitte in St. Veit an der Glan statt. Die Veranstaltung wurde in der Blumenhalle gemeinsam mit der 1. Bundesliga der Herren und Damen veranstaltet. In diesen drei Runden hatten wir mit Sauwald, St. Veit und Frauental drei Mannschaften als Gegner, mit denen jedes Match bereits einen kleinen Finalcharakter für uns hatte.

Runde 7: Sauwald - St. Valentin 4:2

Am Freitag ging es gegen Sauwald los: Diese Saison erstmals mit Andras Flumbort und Zoltan Hajnal, dazu spielten noch Florian Sandhöfner, Harry Casagrande, Gerhard Tober und Reinhard Heimberger.

Nervenkitzel vor und während der Partien: Wellness in St.Veit geht anders! ;-)
Nervenkitzel vor und während der Partien: Wellness in St.Veit geht anders! ;-)

Aber wo sind Andras und Zoltan? Wer hat sie gesehen? Am Telefon sind sie nicht erreichbar. Die Nerven von Reinhard sind wenige Minuten vor Spielbeginn am Boden. Abgehetzt und Sekunden vor Spielbeginn stürmen die beiden doch noch in die Blumenhalle.

 

Vielleicht bedingt durch diese Stresssituation findet Andras nie in diese Partie, opfert einen Bauern, den er nicht mehr aufholen kann und verliert seine Partie. Auf den anderen Brettern steht Harry bedenklich, Gerhard, Zoltan und Flo ausgeglichen bis etwas schlechter. Nur Reinhard konnte sich leichte Vorteile herausspielen, die auch schließlich in ein Endspiel mit Mehrbauern überführte. Nachdem bei Harry die Stellung eigentlich verloren schien, kippte diese Partie aber vollends auf unsere Seite: eine Mehrfigur, aber Zeitnot. Gerhard und Zoltan spielten trennten sich mittlerweile gegen Alois Hellmayr und Sebastian Testor mit einem Unentschieden. Flo hatte vielleicht kleine Nachteile, aber in Summe stand es ganz gut für uns. 

Aber wie schon letztes Jahr scheint die Negativserie bei Harry und Reinhard nicht abzureißen: Es ist einfach wie verhext. Harry verlor seine Mehrfigur wieder, und Reinhard stellte in mittlerweile klar vorteilhafter Stellung seinen richtigen Plan um und damit die Partie ein. Harry konnte trotz einiger Gewinnversuche die Partie schließlich nicht mehr gewinnen. Auch bei Flo endete die Partie mit einem Remis.

 

 

Somit stand am Schluss eine unnötige und bittere 2:4 Niederlage, die uns auch wieder an das Tabellenende spülte.

Runde 8: St. Valentin – St. Veit/Glan 3:3

Gegen St. Veit, die nur knapp vor uns platziert waren, gingen wir objektiv nur als Außenseiter ins Match. Dieses Mal spielte Andi Eder statt Gerhard auf Brett 6.

Während Florian sich auf dem Weg zu einer IM-Norm befindet, läuft Harrys Schachmotor nicht rund
Während Florian sich auf dem Weg zu einer IM-Norm befindet, läuft Harrys Schachmotor nicht rund

Wiederum werden die Nerven vom Mannschaftsführer vor Beginn der Runde strapaziert. Vielen Dank dem Mannschaftsführer von St. Veit für die sportliche Fairness in diesem Wettkampf.

Zu Beginn zeichneten sich für keine der beiden Mannschaften Vorteile ab. Andi und Florian kommen sehr gut aus der Eröffnung. Andras, Zoltan und Harry standen ungefähr ausgeglichen, nur Reinhard hat bereits zu Beginn mit einem kleinen Stellungsnachteil zu kämpfen.

 

Nach zirka drei Stunden endeten dann die Bretter 1, 3 und 6 mit Punkteteilungen. Bei den restlichen Partien hatte Florian zu diesem Zeitpunkt einen Stellungs- und Materialvorteil, bei Harry sah es vor der Zeitnotphase nicht allzu rosig aus, und die Position von Reinhard ließ auch nur maximal auf ein Remis hoffen. Schlussendlich gelang Florian ein toller Sieg gegen seinen nach Elo-Punkten stärker eingestuften Gegner. Reinhard änderte wie am Vortag in etwas schlechterer Stellung wiederum seinen richtigen Plan und verlor. Harry gelang es aber in der Zeitnotphase, seine verlorene Stellung zu drehen und stand plötzlich auf Sieg. Allerdings sah er den klaren Gewinnzug erst nach Ausführung seines Zuges. Die Partie schien aber trotzdem gewonnen zu sein. Doch es klappte wieder nicht: Nach hartem Kampf endete auch seine zweite Partie mit einem Unentschieden. Harrys ironischer Kurzkommentar zu seinen zwei Partien: „Die Wertungskurve der Computeranalyse würde ein schönes EKG-Bild abgeben...“ 

In der Tabelle verbesserten wir uns auf Platz 11. Zumindest die rote Laterne wurden wir los, aber auch nicht mehr.

Runde 9: Frauental - St. Valentin 3:3

mehr lesen

2. Bundesliga Mitte in Taufkirchen/Pram

Vom 8.-10. November fanden die Runden 4-6 der 2. Bundesliga Mitte in Taufkirchen an der Pram statt. Die Veranstaltung wurde in einem schönen Raum des Bilger-Breustedt Schulzentrums veranstaltet. In diesen drei Runden hatten wir mit Fürstenfeld, Freistadt und Steyregg drei Mannschaften als Gegner, mit denen spannende Spiele und knappe Ergebnisse erwarteten.

Runde 4: St. Valentin – SPG Fürstenfeld/Hartberg 2:4

Am Freitag ging es gegen Fürstenfeld los. Wir erhofften uns schon zumindest einen Mannschaftspunkt zu erreichen. Kurzfristig ist auch noch unser Geburtstagskind Peter Kranzl eingesprungen. Laszlo Gonda, Florian Sandhöfner, Lukas Breneis, Reinhard Heimberger und Gerhard Tober waren die restlichen Mitkämpfer.

Für Gerhard Tober gab es ein Remis
Für Gerhard Tober gab es ein Remis

Der Wettkampf ging für uns bereits zu Beginn sehr ungünstig los. Florian lief in der Eröffnung voll in die Vorbereitung von IM Pötz, der eine Figur für viel Initiative opferte. Bei Reinhard konnte man die Nachteile seiner Eröffnung gegen IM Kuba auch schnell ohne viel Nachdenken erkennen. Andererseits war vielleicht Lukas gegen IM Kiss leicht im Vorteil, bei Laszlo gegen IM Nagy, bei Gerhard gegen Stradner und Peter gegen den jungen Marakovits war noch nichts Entscheidendes passiert. Schlussendlich war Florians Stellung einfach nicht zu halten. Für Laszlo gab es auch nicht wirklich etwas zu gewinnen und somit endete seine Partie remis. Lukas spielte mit Weiß wieder eine tolle Angriffspartie, sah aber den möglichen Gewinnzug nicht und musste so auch in die Punkteteilung einwilligen. Peters Gegner spielte sehr sicher gegen das Wolga-Gambit. Er konnte zwar ein Damenendspiel mit einem Mehrbauern erreichen, das bot aber keine Gewinnchance – also ebenfalls remis. Reinhard konnte sich auch bis in das Endspiel kämpfen, allerdings war der Hoffnungsschimmer auf einen halben Punkt immer gering. So war das 1,5:3,5 keine Überraschung. Gerhard kämpfte auch bis zum Schluss um einen Sieg, konnte die gegnerische Abwehr aber nicht knacken. Somit stand am Schluss eine klare und bittere 2:4 Niederlage fest.

 

 

Unsere Hoffnungen erfüllten sich also nicht. Der Wettkampf lief aber von Anfang an nicht günstig für uns.

Runde 5: SPG Freistadt/Wartberg - St. Valentin 3,5:2,5

Gegen Freistadt sollte natürlich nach dem erfolglosen Vortag schon ein Mannschaftssieg her, mindestens aber sollte ein Punkt für uns herausspringen. Dass es sehr knapp werden wird, war uns klar, spielen doch bei Freistadt mit Leisch und Postlmayer zwei der größten oberösterreichischen Nachwuchshoffnungen auf Brett 1 und 4. In unserem Team spielte diesmal Harald Casagrande statt Gerhard auf Brett 5.

Formtiefs dauern bei Reinhard Heimberger üblicherweise nicht lange
Formtiefs dauern bei Reinhard Heimberger üblicherweise nicht lange

Zu Beginn zeichneten sich für keine der beiden Mannschaften Vorteile ab. Reinhard kam wieder einmal schlechter aus der Eröffnung und änderte seine Ziele vorerst einmal auf Stellung halten ab. Leider wollte Lukas gegen Mayerhofer im Morra-Gambit die Eröffnung wider besseres Wissens verbessern und kam deshalb schnell arg unter Bedrängnis. Bei Laszlo gegen Leisch auf Brett 1 waren keine Stellungsvorteile erkennbar, aber Florian konnte gegen Ly Vorteile erzielen. Auch Harald kam gegen Rechberger am 5. Brett in ein Endspiel mit einer besseren Bauernstruktur. Auf Brett 6 kämpfte Peter gegen Traunwieser in einer optisch etwas angenehmeren Stellung, während Reinhard in ein Endspiel mit einem Bauern weniger abwickelte, das aus seiner Sicht gute Remischancen bot. 

 

 

Als erster musste dann Lukas die Segel streichen. Zu genau spielte Mayerhofer den Angriff. Laszlo spielte schlussendlich auch leistungsgerecht unentschieden. Im Endspiel fand Reinhard die Remisabwicklung nicht und musste ebenfalls aufgeben. Hingegen verbesserten sich die Stellungen von Harald und Florian wesentlich, und so sollte es zumindest mit einem Punktegewinn etwas werden. Peter konnte mit einem Remis nur auf 1:3 stellen, dafür gewann Florian darauf seine Partie. So lag es an Harald, der den Gewinnzug auch am Brett gesehen hatte, aber diesen noch verbessern wollte. So tappte er noch in die letzte Falle, die er auch vorher gesehen hatte, und musste so mit dem Remis sogar noch froh sein.

 

 

Platz 12 nach 5 Runden war schon ernüchternd. Da gibt es nichts zu beschönigen. Auch wenn man sagen muss, dass diese junge Freistädter Mannschaft sicherlich immer stärker werden wird, hatten wir mit einer Niederlage nicht gerechnet. Umso wichtiger war aber der Wettkampf am Sonntag, da wir nicht als Tabellenletzter nach St. Veit fahren wollten.

Runde 6: St. Valentin – Steyregg 3:3

Dieses Mal spielte Johann Weilguni statt Harald auf Brett 6 und Peter rückt vor auf 5.

Lukas Breneis (links) gelang ein kompromissloser Angriff gegen Gordon Meyer
Lukas Breneis (links) gelang ein kompromissloser Angriff gegen Gordon Meyer

Der Wettkampf beginnt wieder nicht gut für uns. Reinhard kann seinen „Antilauf“ nicht stoppen und gerät gegen Enöckl in eine Vorbereitung und schnell unter Druck. Die erhoffte Abwicklung in ein spielbares Endspiel funktionierte aufgrund eines nicht gesehen Plans auch nicht, und so stand es bald 0:1. Toll hält Florian gegen IM Kovacs mit Schwarz dagegen und konnte die Partie mit einem unentschieden beenden. Damit stiegen unsere Hoffnungen wieder, weil Lukas gegen Meyer bedingungslos auf Angriff spielte und diesen auch durchbringen konnte. 

 

Damit war der Zwischenstand wieder ausgeglichen. Laszlo stand zu diesem Zeitpunkt gegen IM Nemeth etwas besser, Peter gegen Wiesinger ausgeglichen und Johann gegen Julius Stolz schwierig. Nachdem Peter remisierte und Johann das Turmendspiel halten konnte, hatten wir kleine Hoffnungen auf den Sieg. Schlussendlich sah aber Laszlo bei knapperer Zeit nicht, wie er die Stellung günstig öffnen konnte und willigte in die Punkteteilung ein.

 

 

Das 3:3 brachte nicht nur einen wichtigen Punkt für uns, sondern war auch wichtig für die Moral. Ich denke, es war ein gerechtes Ergebnis, mit dem beide gut leben können.

mehr lesen