Berichte

Joachim Dornauer gewinnt die Linzer Stadtmeisterschaft 2022, Florian Sandhöfner wird Dritter

Wie jedes Jahr wurde auch heuer die Linzer Stadtmeisterschaft im September, rechtzeitig vor dem Beginn der oberösterreichischen Mannschaftsmeisterschaft, ausgetragen. Nicht weniger als 71 Schachbegeisterte meldeten sich zur Freude der Veranstalter zu dem siebenrundigen Turnier an. Unser Verein war ebenfalls sehr zahlreich vertreten: An der Spitze der Setzliste waren Florian Sandhöfner und Reinhard Heimberger zu finden, dazu kamen ich (Joachim Dornauer) und Martin Koch. Auch aus unserer Jugendtrainingsgruppe meldeten sich drei Spieler an, um Turnierluft zu schnuppern: Noah Pleimer, Markus Heimberger und Thomas Kim. Im Laufe des Turniers zeigte sich aber für die Jüngsten Noah und Thomas, dass es neben dem Schulbeginn nur schwer möglich ist, am Abend regelmäßig einige Stunden am Schachbrett zu verbringen. Sie spielten deshalb nur ein paar Partien, in denen sie ihr Talent wieder aufblitzen ließen.

Schon in den zweiten Runde zeigte sich an den Spitzenbrettern, dass die vermeintlichen Außenseiter sich gegen die Elo-Favoriten hartnäckig zu wehren wussten. Erfreulichstes Beispiel: Martin brachte die Nummer 4 des Turniers, Radoslav Flasnik, sensationell gleich um den ganzen Punkt! Ein schöner Erfolg für den jungen talentierten Valentiner, allerdings mit einem kleinen Wermutstropfen: Aus beruflichen Gründen konnte Martin zur dritten und vierten Runde nicht antreten.

An den hinteren Brettern konnte Markus seinem elostärkeren Gegner ein hochverdientes Remis abnehmen. Dabei hatte er nach einer etwas verunglückten Eröffnung seinen Gegner im Mittelspiel überspielt und sich sogar noch Gewinnchancen erspielt. Während Florian und Reinhard recht mühelos zu gewinnen schienen, musste ich noch die Endspielverlängerung, um dort den ganzen Punkt zu verbuchen.

Die dritte Runde zeigte ein ähnliches Bild. Florian gewann wieder rasch am ersten Brett. Dahinter gab es ein herzhaftes Gezerre und Reinhard musste gegen den Deutschen Bendel ein Remis abgeben. Ich konnte eine lange, aber extrem kurzweilige Kampfpartie gegen Milos Modric gewinnen. Nach der fünfstündigen "Sitzung" voller interessanter strategischer und prickelnder taktischer Ideen verließen wir beide müde, aber gemeinsam lachend den Turniersaal, noch nicht völlig realisierend, was da eigentlich alles geschah. So macht Schach Spaß!
Markus schaffte das Kunststück, gegen einen um fast 500 Elopunkte "überlegenen" Gegner den vollen Zähler einzusacken! Nice!

In der vierten Runde "erwischte" es den Turnierfavoriten Florian zum ersten Mal, und er musste gegen den jungen Deutschen Jonathan Reitemann sein erstes Remis nach etwas ungünstigem Eröffnungsverlauf abgeben. Reinhard und Max Mostbauer einigten sich auf ein freundschaftliches Kurzremis. Ich gewann gegen Christoph Zauner eine etwas verwickelte Partie, in der ich immer etwas Oberwasser hatte, im Endspiel mit einem gelungenen Mattangriff.

Weiter hinten gewann unser Thomas Kim im Duell der Nachwuchstalente gegen den sehr guten Steyregger Alain Mena Cortes. Auch das ein schöner Erfolg!

Fünfte Runde. Das Unausweichliche trat ein und zwei Valentiner spielten an den Spitzenbrettern gegeneinander. Reinhard hatte die schwere Aufgabe, mit Schwarz gegen Florian anzutreten. In einer Sizilianischen Partie gewann der oftmalige Linzer Stadtmeister die Oberhand und Reinhard musste aufgeben.

Ich spielte mit Weiß gegen einen super vorbereiteten Wolfgang Humer. Zwar konnte ich erfolgreich einen Mehrbauern aus der Eröffnung behaupten und auch seinen ersten Ansturm auf meine Stellung erfolgreich abwehren. Meine Restbedenkzeit wurde aber etwas knapp. Weil er es sich nach seinen eigenen Worten auch nicht zutraute, die Partie zu gewinnen, wir einigten uns auf ein Unentschieden.

In der Tabelle führten damit Florian, Humer und ich punktegleich mit 4,5 vor einem Quartett mit 4 Punkten, darunter Reitemann und der Runde um Runde aufholende Flasik.

Am Samstag fanden die beiden finalen Runden statt. Eine am Vormittag, eine am Nachmittag. Das ist schon fast ein Gesundheitstest.

In Runde 6 spielte Florian mit Schwarz gegen Humer remis. Am zweiten Brett hatte ich Schwarz gegen Flasik, und schon bald waren wir in einer Art Grünfeld-Indischer Stellung mit sehr interessanten Problemen gelandet. Mein sehr aktives Figurenspiel kompensierte sein starkes Zentrum mehr als ausreichend. Nach ein paar Figurenabtauschen blieb mir ein sehr aktives Läuferpaar, mit dem ich viel Druck ausübte. Ein Fingerfehler von Weiß genügte, um Material und Partie zu gewinnen.

Reinhard gewann ebenso sicher wie Martin seine Partie. Markus' Gegner erwies als (noch!) überlegen.

Letzte Runde. Ich hatte einen halben Punkt Vorsprung auf die Verfolgungsgruppe. Florian hatte am ersten Brett Schwarz gegen mich und mir war klar, dass er natürlich ein sehr, sehr starker Gegner ist und deshalb auf Gewinn spielen wird. Zufrieden mit dem bisherigen Turnierverlauf ließ ich die Sache recht entspannt auf mich zukommen, auch weil in den letzen Schnellschachpartien mit ihm zu meinen Chancen gekommen war und auch nicht punktelos abziehen musste.

Tatsächlich ließ Florian sich etwas "Neues" einfallen und wich schon bald von seiner Lieblingsvariante ab. Er stand sehr stabil und baute langsam Druck auf der offenen Linie auf. Um meine starken Springer im Zentrum versuchte ich ein Gegenspiel gegen den schwarzen König aufzubauen. Florian schwächte seine Bauernstellung ein wenig, um das Vorrücken meines Bauern zu verhindern. Als sein Angriff sehr gefährlich auszusehen begann, opferte ich eine Figur für ein paar Bauern und einen scharfen Königsangriff. Nach einem Fehler von Schwarz wurde dieser unparierbar. Florian musste die Dame opfern und nach ein paar weiteren Zügen aufgeben. Damit schnappte ich mir tatsächlich den Turniersieg!

Auf dem Nebenbrett konnte Reitemann dem bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Humer die erste Niederlage zufügen. Der Augsburger holte sich damit den zweiten Platz in der Turnierwertung. Florian komplettierte als Dritter das Stockerl.

Reinhard gewann gegen Pero Dumancic, der noch zwei Runden vorher gegen Markus siegreich geblieben war. Man gewinnt eben nicht ungestraft gegen einen Heimberger...

Martin gewann gleich noch einmal und holte sich damit einen Kategoriepreis, und das mit nur fünf gespielten Runden! Seine Bilanz kann sich wirklich sehen lassen, denn er gab nur ein einziges Remis ab und gewann alle weiteren. Ich bin schon sehr gespannt, wie er sich weiterentwickeln wird und freue mich schon darauf, in unserer Mannschaft quasi "erste Reihe fußfrei" Zeuge sein zu können.

Markus konnte am Ende der langen Woche zwar nicht mehr so punkten wie bis zur Mitte des Turniers. Doch selbst bei den Verlustpartien sind die Fortschritte zu sehen gewesen.

Thomas und Noah hatten ihre Teilerfolge in dieser ungewohnten Atmosphäre und den erwähnten schwierigen Rahmenbedingungen. Auf ihren weiteren Weg freue ich mich auch schon sehr.

Martin Koch (rechts) gewinnt gegen Radoslav Flasik
Martin Koch (rechts) gewinnt gegen Radoslav Flasik
Der Turniersaal im Volkshaus Harbach
Der Turniersaal im Volkshaus Harbach
Zug um Zug ins Glück
Zug um Zug ins Glück
Markus Heimberger in Aktion
Markus Heimberger in Aktion
Nachwuchstalente: Thomas Kim (rechts) mit Alain Mena Cortes aus Steyregg
Nachwuchstalente: Thomas Kim (rechts) mit Alain Mena Cortes aus Steyregg
Hier wurde nicht Schach gespielt
Hier wurde nicht Schach gespielt
Reinhard Heimberger bei der "Verhandlung" mit Pero Dumancic
Reinhard Heimberger bei der "Verhandlung" mit Pero Dumancic
Vergnügter Kiebitz
Vergnügter Kiebitz
Schiri-Tänzchen?
Schiri-Tänzchen?

Der Turniersieg ist für mich natürlich ein schöner Erfolg, über den ich mich sehr freue. Mir gelang es, die sieben Runden ohne größere Fehler zu absolvieren, mit der freundlichen Unterstützung meiner Gegner sogar ein paar wirklich schöne und packende Partien zu spielen.

Alles in allem war es ein von den Organisatoren von SV Urfahr gewohnt routiniert und sehr gut abgewickeltes Turnier, das diesmal ohne Corona-Einschränkungen gespielt werden konnte. Vielen merkte man die Freude darüber an. Hoffentlich bleibt die Lage auch so.

Siegerehrung mit Schiedsrichterin Margit Almert, Joachim Dornauer, Andreas Gangl (SV Urfahr), Florian Sandhöfner, Wolf-Dieter Gottwald (SV Urfahr) und Jonathan Reitemann
Siegerehrung mit Schiedsrichterin Margit Almert, Joachim Dornauer, Andreas Gangl (SV Urfahr), Florian Sandhöfner, Wolf-Dieter Gottwald (SV Urfahr) und Jonathan Reitemann
Tabelle der ersten 20
Tabelle der ersten 20

Fotos: Peter Kranzl (mehr)

Bericht: Joachim Dornauer

Alle Ergebnisse

St. Valentin wird Zweiter bei der Senioren-Mannschaftslandesmeisterschaft im Schnellschach

St. Valentin hat heuer mit zwei Mannschaften an der Seniorenschnellschach-Landesmeisterschaft teilgenommen. Die erste Mannschaft war topgesetzt und spielte mit Reinhard Heimberger, Peter Kranzl, Hubert Koller und Harry Casagrande als Ersatzmann. Nachdem aber bereits in den ersten zwei Runden Punkte abgegeben wurde, war klar, dass das Unterfangen Landesmeister zu werden nur schwer zu erreichen ist. Zudem hatte die Mannschaft vom ASV Linz an diesem Tag einfach ein ausgezeichnetes Turnier gespielt.

 

Im direkten Wettkampf mit dem ASV in der vierten Runde war für uns etwas mehr möglich als das Unentschieden. Allerdings muss man anerkennen, dass der ASV sehr verdient Landesmeister geworden ist - herzliche Gratulation.

 

Einen spannenden Wettkampf gab es auch gegen den drittplatzierten SV Steyregg. Nachdem die Bretter 1 und 2 schnell ein friedliches Ende fanden, kämpften Hubert und Holzmann bis zum Schluss um den Sieg in der Partie und im Wettkampf. Schlussendlich siegte im Duell der beiden über 80jährigen die Erfahrung von Hubert und wir konnten so unseren 2. Platz absichern.

 

Ein sehr gutes Turnier spielte unsere zweite Mannschaft, die in der Zusammensetzung von Weltmeister Günther Huber, Karl Deleja-Hotko und Konrad Bräuer mit Platz 11 wesentlich besser abschnitten als es die Setzliste erwarten ließ.

 

Ergebnisse

Fotos: Peter Kranzl

Bericht: Reinhard Heimberger

Noah Pleimer und Stella Haslinger gewinnen die U10-Landesmeisterschaft im Schnellschach!

Am 16.6.2022 fanden in der Paschinger Plus-City im Rahmen eines groß organisierten Schach-Events die Jugend-Landesmeisterschaften statt. Die Turniere wurden "offen" ausgetragen. Das heißt es waren auch Teilnehmende aus anderen Bundesländern am Start, die aber nicht in der Landesmeisterschaftsrangliste berücksichtigt wurden.

 

In den Altersklassen U10 bis U16 nahmen nicht weniger als elf Spieler und Spielerinnen aus unserem Verein teil. Und wieder gab es große und kleine Erfolge.

U8

Tony Pollak war bei den Jüngsten zum ersten Mal bei einer Landesmeisterschaft. Er schlug sich ausgezeichnet und wurde Fünfter.

U10

Im Turnier der U10 war neuerlich Noah Pleimer erfolgreich. Nachdem er zuletzt schon bei der Staatsmeisterschaft den großartigen dritten Platz erreichte, zeigte er auch hier wieder sein Können. Er gewann mit sensationellen 6,5 Punkten aus 7 Partien das Turnier und den Landesmeistertitel! Außerdem erreichte Leon Faistauer den ausgezeichneten dritten Platz.

 

Stella Haslinger holte den Landesmeistertitel bei den Mädchen. Auch sie bekommt langsam Routine beim Sammeln der Meistertitel, was uns sehr freut!

Herzliche Gratulation!

U12

Joachim Stiefelbauer, Thomas Kim und Gregor Krampl hatten in der U12-Gruppe mit 21 Teilnehmenden die etwas schwierigere Aufgabe. Joachim spielte wieder sehr stark und wurde Dritter der Landesmeisterschaft. Auch hier herzlichen Glückwunsch!

 

Thomas und Gregor landeten im Mittelfeld, wobei die beiden sicherlich nicht ihr ganzes Potenzial in dem ungewohnten Rahmen gezeigt haben. 

U14

In der Altersklasse der U14 war Kilian Ullmann für St. Valentin am Start. Aufgrund seiner noch niedrigen Elo-Zahl war er als 16. von 21 Teilnehmern gesetzt, mischte aber kräftig mit und wurde am Ende sehr guter Sechster der Landesmeisterschaft.

U16

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Noah Pleimer wird Dritter bei der Staatsmeisterschaft U10!

In St. Veit/Glan fand am Pfingstwochenende die Staatsmeisterschaft der jüngsten Altersklassen statt. Nicht weniger als insgesamt 70 Spieler:innen fanden sich ein, um dort bei den U8 und U10 (jeweils Mädchen und Burschen) die Kräfte zu messen und die Staatsmeister:innen zu küren. Mit Noah Pleimer war auch ein aussichtsreicher Kandidat auf einen Spitzenplatz aus unseren Reihen mit von der Partie. Ein warmes und sonniges Wochenende mit viel Aufregung stand also bevor.

Am ersten Spieltag startete Noah mit einem Sieg ins Turnier. Die weiteren Partien liefen aber mit einem Remis und einer Niederlage nicht ganz nach Plan. Eine tolle Pizza vom Italiener ganz in der Nähe des Hotels konnte die abendliche Stimmung zwar wieder etwas heben. Der anfängliche Traum vom Stockerlplatz schien nun aber nicht mehr sehr realistisch.

 

Nach einer erholsamen Nacht lief am zweiten Tag dann aber alles perfekt. Noah gewann die drei Partien des Tages in Serie und die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt. Der Hattrick schubste Noah in der Tabelle weit nach oben: Zwischenrang 3 für Noah und eine Medaille war plötzlich in greifbare Nähe gerückt. Bei einem abendlichen Spaziergang mit Eis und südlichen Temperaturen kam trotz der Aufregung vor der letzten Partie Urlaubsflair auf.

Am dritten Spieltag blieb es spannend bis zur letzten Minute, da noch viele Kinder die Chance hatten, unter die ersten 3 zu kommen. Letztendlich reichte ein Remis für Bronze und Noah war nach dem eher holprigen Start ins Turnier überglücklich über seine Platzierung. Herzliche Gratulation zu diesem sehr schönen Erfolg!

Der Führende Leo Radnaev aus Wien gab sich in der letzten Runde keine Blöße mehr und sicherte sich mit einem Sieg in der letzten Runde den Staatsmeistertitel. Niklas Feiertag wurde Zweiter.

Erwähnenswert ist auch heuer wieder die perfekte Betreuung durch Florian Mostbauer, der Noah mit absoluter Gelassenheit und guter Laune durchs Turnier führte und ein offenes Ohr für alle Anliegen hatte. 

Unsere ebenfalls qualifizierte Stella Haslinger, die ebenfalls Chancen auf eine gute Plazierung gehabt hätte, musste leider aufgrund einer Corona-Erkrankung passen.

Noah Pleimer wird Dritter bei der Staatsmeisterschaft U10 - herzliche Gratulation!
Noah Pleimer wird Dritter bei der Staatsmeisterschaft U10 - herzliche Gratulation!

Ergebnisse

Bericht vom ÖSB

Bericht: Markus Pleimer, Joachim Dornauer

Bundesfinale Volksschulen 2022 Schülerliga: Silber für "Team Oberösterreich"

In Schruns-Tschagguns (Vorarlberg) fand das "Bundesfinale Schülerliga - Volksschulen 2022" statt. Dieses Finale war der Schlusspunkt eines Schulschach-Wettbewerbes, in dem zuerst die Bundesländersieger ermittelt wurden. In Oberösterreich erzielte die Volksschule St. Florian diesen Sieg. 

Für unseren Verein ist dieser Wettbewerb deshalb so bemerkenswert, weil dieses Team aus den Mitgliedern Noah Pleimer, Thomas Kim, Stella Haslinger und Gregor Krampl besteht. Drei aus diesem Quartett sind schon seit längerer Zeit Vereinsmitglieder von St. Valentin und besuchen - ebenso wie neuerdings der Vierte im Bunde Thomas - unser Kinder- und Jugendtraining.

 

Diese Vier wurden also vor einigen Wochen Landessieger und qualifizierten sich damit für das Bundesfinale. Ruth Krampl und Doris Pleimer erklärten sich bereit, mit ihnen die lange Reise in den fernen Westen zu unter- und die Betreuung zu übernehmen. Dort spielten zehn Teams gegeneinander: die neun Bundesländersieger sowie ein zusätzliches Team vom Veranstalterland Vorarlberg.

 

Schon nach den ersten drei Runden zeigte ein Blick auf den Zwischenstand, dass "unser" Team erfreulicherweise zu den besten gehört: Die meisten Partien wurden gewonnen. Der zweite Tabellenrang war die logische Folge. Dem 3,5:0,5-Sieg zum Auftakt gegen die Steiermark folgten ein 4:0 gegen Vorarlberg 2 und ein 3:1 gegen Niederösterreich.

 

In der letzten Runde des ersten Tages folgte die Schlüsselbegegnung mit dem punktegleichen Tabellenführer aus Wien: Leider gab es hier die einzige und noch dazu ganz knappe 1,5:2,5-Niederlage und den kurzzeitigen Abrutsch auf Rang 3.

 

Am zweiten Tag schalteten die St. Florianer aber einen Gang höher und besiegten ein Team nach dem anderen. Das Burgenland, Vorarlberg 1, Tirol und Salzburg wurden mit 4:0 besiegt. Die Wiener machten ihre Sache aber auch sehr gut und gewannen auch ihre Begegnungen. Somit war vor der letzten Runde klar, dass Oberösterreich nur mit einem Wiener Ausrutscher noch Erste werden konnten. Für Spannung war also noch gesorgt.

 

Tag drei - Tag der Finalrunde. Oberösterreich machte dort weiter, wo es am zweiten Tag aufgehört hatte, und besiegte auch Kärnten mit dem höchstmöglichen Resultat - 4:0! Die Wiener rutschten nicht aus und gewannen auch die letzte Runde gegen Tirol. Oberösterreich erreichte somit den hervorragenden zweiten Platz in der Mannschaftswertung.

 

Dem nicht genug: Es wurden auch die meisten Einzelpunkte aller Teams gesammelt. Das blieb nicht unbelohnt, denn die Einzelleistungen wurden in Form von Brettpreisen ausgezeichnet: Es gab Gold auf Brett 1 für Noah, Gold für Thomas auf Brett 2, Bronze für Stella auf Brett 3 und noch einmal Gold für Gregor auf Brett 4. Das ist eine reiche Ausbeute! Gratulation zu der ganz tollen Leistung und dem schönen Erfolg! 

 

Ein ganz großer Dank geht auch an Ruth und Doris, durch deren Engagement dieser tolle Erfolg und das bestimmt schöne Erlebnis für die Kids erst ermöglicht worden ist. Ihr habt das offenbar ganz großartig gemacht! :-)

 


Ein Wort noch zur Organisation: Mit Schruns-Tschagguns hat man wahrscheinlich nicht ganz den zentral gelegensten Austragungsort Österreichs gefunden. Die Gastgeber:innen gaben sich aber große Mühe, den Aufenthalt für die Kinder unterhaltsam und abwechslungsreich zu gestalten. Neben verschiedenen Sportangeboten wurden auch Besichtigungstouren z.B. zu den Schisprungschanzen angeboten, die für viel Kurzweiligkeit in den Spielpausen sorgten.

 

Ergebnisse

Bericht: Joachim Dornauer

Fotos: Ruth Krampl, Doris Pleimer

21. Alois Schuh Gedenkturnier: Lukas Breneis gewinnt mit einem Punkt Vorsprung

48 Spielerinnen und Spieler nahmen nach zweijähriger Unterbrechung bei herrlichem Sommerwetter am 21. Alois Schuh Gedenkturnier in St. Valentin teil. Turnierleiter Christian Höher hatte bei der Leitung des Turniers aufgrund der tollen Disziplin der Teilnehmer keine Probleme.

 

Nach den Begrüßungsworten von Sportstadtrat Hofreiter konnte das Turnier pünktlich beginnen. In

dem ausgeglichenen Teilnehmerfeld konnte man vor Beginn keine klaren Favoriten erkennen. Allerdings versprach die Setzliste gute Chancen für den veranstaltenden Verein auf einen Heimsieg.

Ab der 4. Runde übernahm dann Lukas Breneis die alleinige Führung. In einigen spannenden Stellungen konnte er alle Partien bei knapper werdender Zeit für sich entscheiden. So reichte ihm in der Schlußrunde

bereits ein Remis zum klaren Turniersieg – 6,5 Punkte sind in diesem Feld wirklich sehr stark.

 

Einen Punkt dahinter belegten Reinhard Heimberger und Peter Kranzl die weiteren Podestplätze. Den Damenpreis konnte sich Natalia Stiefelbauer mit starken 4 Punkten sichern. Der Seniorenpreis ging an Heinrich Rolletschek und der Jugendpreis an Benedekt Villanyi.

 

Kategoriepreissieger für das zweite, dritte und vierte Viertel wurden Csillag Roland (4/4), Hadzic Semin (3/4) und Modric Milos (2/4).

 

Wir würden uns sehr freuen, euch auch nächstes Jahr bei unserem Schnellschachturnier begrüßen zu können. Vielleicht ist uns auch der Wettergott mit einem besseren Schachwetter wohl gesonnen.

 

Ergebnisse

Bericht: Reinhard Heimberger

Fotos: Peter Kranzl