Berichte

Saisonrückblick auf die Mannschaftsmeisterschaft 2025/2026

Eine sehr erfolgreiche Saison liegt hinter uns – und eine höchst spannende steht uns bevor. Nachdem wir den Lückenschluss zwischen der 2. Bundesliga und der 1. Klasse geschafft haben, wird es besonders interessant sein zu sehen, ob wir auch leistungsmäßig diesen doppelten Aufstieg bestätigen können.

St. Valentin 1 (2. Bundesliga Mitte)

Eine hervorragende Saison! Erst zum dritten Mal ist es uns gelungen, in der 2. Bundesliga den 2. Platz zu erreichen. Am treffendsten beschreiben die Zeilen von Klaus im letzten Bundesligabericht aus Graz unsere heurige Saison. Unglaubliche Leistungen von Laszlo und Jakob auf den Spitzenbrettern, dazu Klaus mit einer fantastischen Eloleistung von 2478. Ergänzt wurde dies durch das äußerst erfolgreiche Mitwirken unserer aufstrebenden Nachwuchsspieler. Das macht definitiv Lust auf die nächste Saison – ein Satz, der für alle Mannschaften gilt!

St. Valentin 2 (Landesliga OÖ)

Auch in der 1. Landesliga konnten wir uns im Vergleich zum ohnehin starken Vorjahr nochmals steigern. In der letzten Runde gelang es uns, Taufkirchen noch zu überholen und Platz 4 zu sichern. Auch hier können wir mit Stolz sagen: Saisonziel erreicht und Apres Schach geht in die Verlängerung.

Topscorer war Martin mit starken 5,5 Punkten aus 8 Partien. Besonders hervorzuheben sind auch die Ersatzspieler Alina, Noah und Thomas, die mit jeweils 4 aus 4 einen perfekten Beitrag zum Teamergebnis geleistet haben.

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Der Bundesliga-Saisonabschluss in Graz

Erst Züge im Zug, dann Zug um Zug

Das Finale der 2. Bundesliga Mitte in Graz. Gleichzeitig treffen sich in St. Veit/Glan die Teams der ersten Liga zu ihren letzten Runden. Manche Vereine der zweiten Liga nutzen die Gelegenheit, ihre Budgets zu schonen. Zumal es für sie um nichts mehr geht. Daher sind die finalen Wettkämpfe nicht mehr ganz so stark besetzt wie die Runden davor. Der Attraktivität des Events tut dies jedoch keinen Abbruch.

Wir blenden kurz zurück in den März 2025. Damals machte sich eine kleine, feine Fandelegation mit dem Zug auf nach Graz. Wir erinnern uns gerne. Wird es uns gelingen, dies in punkto Unterhaltung noch einmal zu toppen? Ich darf es vorwegnehmen: Es wird!

Freitag, 8 Uhr früh am Bahnhof Linz. „Wo ist der Landesliga-Captain?“, fragen sich Peter und ich. Wo in diesem eigenartigen Zug (dieser „Komfort“ wird einem geboten, wenn man von der drittgrößten in die zweitgrößte Stadt Österreichs reist?!?) sind unsere Plätze? Nur Joachim weiß Bescheid. Der kommt wie üblich knapp, aber doch. In Traun steigt noch Michael zu, und wir sind komplett. Die gleiche Crew wie letztes Jahr. Die echten Spieler reisen mit dem Auto an. Wir aber frönen bereits im Zug dem lustigen Spiel: erst Würfelschach (nicht zu empfehlen für Würfelallergiker), danach das allseits bekannte Brain and Hand. Wobei die Herausforderung dabei die Übertragung vom Brain des Einen zur Hand des Anderen ist – das geht leider nur über das Brain des Anderen, und das wiederum tickt oft anders. Klingt kompliziert. Ist es auch. Jedenfalls kriegen wir von der Zugfahrt selbst kaum was mit.

In Graz heißt es dann für Joachim und mich: Einsatz um 14 Uhr. Wir bekommen es mit dem punktelosen Tabellenletzten zu tun, den tapfer kämpfenden Klagenfurtern, die – wie sie uns nach dem Match verraten – gar nicht aus ihrer Landesliga aufsteigen wollten. Doch da haben sich jene durchgesetzt, die dann selbst kaum spielten … Wie nicht anders zu erwarten, fahren wir einen ungefährdeten Sieg ein. Ich steuere nach einer fehlerlosen, aber auch nicht allzu anspruchsvollen Partie das erste ganze Pünktchen bei. Auch die anderen Partien sehen mit Ausnahme von Brett 2 durchwegs gut aus. Jakob entwickelt Druck auf die weiße Stellung, aber auch nicht mehr. Weiß verteidigt sich geschickt, remis. Flo muss leiden. Von Anfang an schwere Atemnot für seine Königsstellung. Um den Asthma-King zu retten, muss er die Queen für einen Turm geben. Er wehrt sich zwar wacker, aber sein Gegner spielt die Partie sicher nach Hause. Alois spielt ein seriöses Match, setzt sein Gegenüber immer mehr unter Druck und finalisiert überzeugend. Reini gerät aus einer symmetrischen Stellung plötzlich in die Defensive. Um dann umso beherzter zu kontern. Sein Wanderkönig wird nicht matt, sondern setzt sein Gegenüber quasi außer Gefecht. Am Schluss droht dann Matt durch Abzug des Königs. Auch nicht alltäglich. Und Joachim spielt endlich wieder eine überlegene Stellung fehlerlos zu Ende. Da helfen seinem Gegner weder verspiegelte Sonnenbrillen, noch regelmäßige Zuckerschübe, noch, dass er mehrfach die Zeit bis auf eine Sekunde ablaufen lässt. Irgendwann ist Schluss, und der 4,5:1,5-Sieg ist in trockenen Tüchern.

Abends geht’s dann stadtwärts. Meine Brüder begleiten uns, Viktoria, Luki und Anna stoßen dazu. Die Stimmung ist ausgelassen, das Ambiente der kubanischen Cocktail-Bar zum Ausklang des Abends genau das richtige.

Samstag. Nach dem Frühstück machen sich die im Hotel wohnenden Valentiner, die an diesem Tag nicht zum Einsatz kommen, zu einem ausgiebigen Stadtspaziergang auf die Söcke. Schlossberg, City, das ganze Touri-Programm. Viele Fotos und ein kräftig leuchtender Sonnenbrand auf Michis Nacken dokumentieren den Ausflug.

Unser heutiger Gegner ist ein harter Brocken. Die Fürstenfelder sind dieses Jahr wohl etwas unter Wert geschlagen. Letztlich werden sie Fünfte. Auch der Tatsache geschuldet, dass sie an diesem letzten Wochenende stets eine Spur schwächer aufstellen als am Tag davor. So rückt etwa Manfred Freitag von Brett 5 (Freitag) über 3 (Samstag gegen uns) auf 2 vor (Sonntag gegen Grieskirchen). Bitte jetzt keine blöden Namenswitze!

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Landesliga, 11.Runde: Taufkirchen - St.Valentin 2:4

Letzte Runde. Alle Teams der Landesliga in einem Raum. Wir sind wieder zu Besuch im Hörschinger Kulturzentrum. Das mit dem „OPALOMA“, dem lokalen Hotspot für die Generation Plus. Wer mehr Infos dazu haben möchte, sollte beim Bericht zur neunten Runde nachlesen.

Wie ist das mit der Generationen-Frage im Schach? Das Klischee besagt, dass Schach von alten weißen (und schwarzen) Männern gespielt wird. Jeder, der nur ein bisschen Ahnung von uns Valentinern hat, dass zumindest das mit dem Alter so nicht stimmt. Die Jugend drängt massiv nach, und das ist gut so. Dennoch wird der Stamm des Landesliga-Teams von der Generation 50+ gestellt, was im Schach bereits den Senior-Status verleiht.

Diese Doppelstrategie bringen wir in der Abschlussrunde noch mal deutlich zum Ausdruck: Brett 1 bis 3 wir alten Deppen, auf 4 bis 6 die uns längst ebenbürtige, mitunter überlegene und bald deutlich überlegene Jugend.

 Jedenfalls super, dass wir den großen Saal haben. Viel Platz, Ruhe, gutes Licht. Die Hörschinger haben nicht nur die Liga dominiert, sondern auch für hervorragende Spielbedingungen gesorgt. Und u.a. sich selbst damit einen überaus würdigen Rahmen für ihre Meisterfeier ermöglicht.

Und wir? Wir haben auch noch ein Ziel. Mit einem Sieg von mindestens 4:2 würden wir noch vom sechsten auf den vierten Platz vorstürmen. Na dann …!

Brett 1: Michel Tischler – Joachim Dornauer 1:0

Joachims Gegner heißt zwar Tischler, ist aber wohl Kellner von Beruf. Es gibt super-scharf mit etwas Kren dazu. Michel zeigt von Anfang an, dass er bereit ist, eine Figur am Altar des Mattangriffs zu opfern. Und tut es dann auch – das thematische Opfer, wie wir danach von unserem theoriebeschlagenen (ja!) und erfahrenen (das sowieso!) Captain aufgeklärt werden. Ja, Joachim sieht überaus vieles, manchmal auch Gespenster, findet nicht immer den besten Zug, verteidigt sich aber durchaus umsichtig. Dass dann das zwiespältige Endspiel ganz auf die Seite des Weißen kippt, ist ärgerlich. Allerdings sind die Winkelzüge der feindlichen Kavallerie selbst bei wenig Material am Brett immer wieder überraschend. Ein Jammer.

Brett 2: Klaus Theuretzbacher – Philipp Biedenkopf 1:0

Ein Sieg zum Abschluss, das wäre doch was Feines. Also gebe ich wieder Vollgas. Spiele eines meiner üblichen Gambits und mache Druck. Mein Gegner gibt mir die Chance für ein paar äußerst gefinkelte Züge, yes, bin richtig stolz, diese zu finden. Dann hält er aber gut dagegen, als ich zu schnell ziehe und den (ungenau) vorausberechneten Schlagwechsel ermögliche. Plötzlich gerate ich in die Defensive. Immerhin finde ich ein paar geschickte Verteidigungszüge, mein Gegenüber zaudert und stellt dann – in komplizierter Stellung bei knapper werdender Zeit – eine Figur ein. Das Finale ist dann leicht zu finden, der ganze Punkt im Sack. Juhu.

Brett 3: Joachim Standhartinger – Peter Kranzl ½:½

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Kreisliga, 11.Runde: Urfahr - St. Valentin 3,5:2,5

Die letzte Runde der heurigen Meisterschaft brachte uns mit Urfahr einen starken Gegner zum Abschluss. Da wir bereits fix als Meister feststanden, war es sinnvoll, dass Thomas und Noah die Landesligamannschaft verstärkten. Dadurch gingen wir in dieser Runde eher als Außenseiter ins Rennen.

Brett 1: Simon Fellmayr - Reinhard Heimberger ½:½

Leider keine besonders gelungene Partie – freundlich formuliert. Obwohl es viel zu berechnen gab, war die Genauigkeit laut Computeranalyse ernüchternd: unter 80 %, mit teils extremen Bewertungsschwankungen, die eher an ein EKG erinnert (von +8 auf -2 usw.).

Die Kampfpartie endete schließlich in einer dreifachen Stellungswiederholung, die ich während der Partie auch nicht erkannt habe. Allerdings war die Stellung zu diesem Zeitpunkt trotz Mehrqualität bereits ziemlich ausgeglichen.

Brett 2: Tony Pollak - Reinhard Brandstetter 1:0

Großartig gespielt. Tony zeigt von Beginn an klare Gewinnambitionen und startet sofort mit den g- und h-Bauern einen Angriff auf die schwarze Königsstellung. Mit einer schönen taktischen Kombination gewinnt er einen Bauern am Damenflügel.

Die Stellung wirkt danach allerdings chaotisch: geschwächte Bauernstruktur am Damenflügel, der König in der Mitte – dafür aber ein gefährlicher Freibauer auf der a-Linie. Tony spielt jedoch stets sehr umsichtig, gerät nicht in Gefahr und entscheidet die Partie schließlich mit einer weiteren Taktik, die ihm eine Figur und damit den Sieg einbringt.

Brett 3: Mathias Reichhör – Simon Schatzl ½:½

Ein ungefährdetes Remis. Von der Partie selbst habe ich wenig gesehen, da sie bereits zu Beginn des Mittelspiels nach einem Remisangebot von Mathias friedlich beendet wurde. Absolut in Ordnung da der Gegner höhere Elozahl hatte und zudem noch die weißen Steine.

Brett 4: Alina Donets – Paul Martin Neckham ½:½

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Kreisliga, 10.Runde: St.Valentin-St.Georgen/G. 5:1

Nachdem der Vorsprung in der Tabelle bereits auf 7,5 Punkte angewachsen war, konnte der Meistertitel schon eine Runde vor Saisonende fixiert werden. Ziel war klar: Die Jungen sollen es auch ohne den „Senior“ in der Mannschaft schaffen.

Brett 1: Kim Thomas – Innreiter Werner 1:0

Spannend. Thomas ergriff wie gewohnt sofort die Initiative und ließ dem schwarzen König im Sizilianer keine Rochade zu. Dabei opferte er auch den Bauern auf b2 und startete einen Angriff am Königsflügel. Viel Rechenarbeit und für mich nicht immer ganz klare Stellungsbilder – aber volles Vertrauen in die Stärke von Thomas. Am Ende konnte er diese intensive Partie für sich entscheiden.

Brett 2: Palmetzhofer Karl – Pleimer Noah 0:1

Sehr zäh. Noah gelang es lange nicht, Spannung in die Partie zu bringen – mit Schwarz bekanntlich nicht immer einfach. Es entstand keine Stellung, die echte Komplikationen zuließ. Ein Blick aufs Brett: jeweils Dame, eine Leichtfigur und sieben Bauern – kein klarer Gewinnplan in Sicht. Vielleicht bietet der Doppelbauer am Damenflügel im Endspiel eine Chance. Und dann stand Noah plötzlich da und meinte, er habe gewonnen. Wie genau, ist mir noch unklar – das schauen wir uns am Freitag noch an.

Brett 3: Donets Alina – Bernard Manfred 1:0

Kurz und schmerzlos. Wenig überraschend war es wieder Alina, die früh für klare Verhältnisse sorgte. Noch vor dem 20. Zug war die Partie entschieden. Nach einer Ungenauigkeit in der Eröffnung führte ein doppelter Springereinschlag auf e6 zum Damenverlust. Die Königsstellung war ohnehin bereits geschwächt und hätte so oder so für Sorgenfalten bei Manfred gesorgt.

Brett 4: Innreiter Martin – Pollak Tony ½:½

Gut gemacht. Die Partie verlief durchgehend ausgeglichen. Beide versuchten, kleine Vorteile herauszuspielen, agierten dabei aber sehr umsichtig und ließen dem Gegner nichts zu. Auch wenn es für Tony aktuell ergebnistechnisch nicht läuft, ist die Qualität seiner Partien absolut stark – eine Frage der Zeit, bis sich das auch in Punkten und wieder steigender Elozahl niederschlägt.

Brett 5: Schatzl Simon – Breidler Harald 1:0

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Landesliga, 10.Runde: St. Valentin – Vöcklabruck 3,5:2,5

Noch einmal kommen wir in den Genuss der so ungewöhnlichen heurigen Auslosung. Kein Auswärtsspiel, das allzu weit weg ist. Keine Sonntagspartien. Und nach jedem starken Gegner folgt einer aus der unteren Tabellenhälfte. Diesmal also das abstiegsgefährdete Vöcklabruck. Wir gehen als klare Favoriten in den Wettkampf. Das spiegeln uns unsere Gegner gleich wider, indem sie uns mit Remisangeboten auf fast allen Brettern „beglücken“. Kampfesmutig (und natürlich unabgesprochen) lehnen wir alle ab. Dass dann letzten Endes doch etliche Punkteteilungen herauskommen, spricht in den meisten Fällen für das Niveau der Partien und der sprichwörtlichen großen Remisbreite…

Brett 1: Klaus Theuretzbacher - Wolfgang Bernhard ½:½

Ich freue mich, in einer meiner Leib- und Magenvarianten zu landen und von Anfang an Druck machen zu können. Doch Wolfgang verteidigt sich äußerst umsichtig und geschickt. Schon bald signalisiert er, dass er mit einem Unentschieden zufrieden wäre. Ich will noch was probieren, jedoch habe ich einen Bauer investiert und finde keinen einigermaßen aussichtsreichen Weg zum Vorteil. Daher biete ich recht bald meinerseits Remis an. Und das war’s dann auch schon. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass es eine von beiden Seiten praktisch fehlerfrei gespielte Partie war. Und in diesem Falle ist ein Remis nur gerecht.

Brett 2: Klaus Hofmair – Erwin Rumpl ½:½

Ganz ähnlich der Verlauf auf Brett zwei. Der andere Klaus, nämlich der auf Vöcklabrucker Seite, bietet schon sehr bald Remis, doch Erwin ist heute in besonders kämpferischer Stimmung. Er versucht alles Mögliche, um irgendwo ein Ungleichgewicht und einen möglichst gewinnbringenden Vorteil zu erreichen. Doch Klaus kontert geschickt und neutralisiert alle schwarzen Versuche. Nach langem Kampf und interessantem Turmendspiel das logische Ergebnis – oder wie der an diesem Tag etwas unterforderte Herr Fotograf es formuliert: „Die ganze Partie verlief stets innerhalb der Remisbreite.“

Brett 3: Joachim Dornauer – Josef Nußbaumer ½:½

Auch hier sind wir klarer Favorit, wohl am deutlichsten von allen Brettern. Und Joachim scheint auch äußerst zielstrebig auf dem Weg zum sicheren Punkt zu sein. Erst positionelles Druckspiel, dann ein Bäuerchen verspeist, dann ein zweites. Allerdings: So ein Endspiel mit Turm und Springer kann schon recht komplex werden. Denn plötzlich hat Josef Gegenspiel. Autsch, da dreht sich alles mit einem Zug, und es ist schlichtweg nichts mehr zu holen. Im Nachhinein kann man leicht klug daherreden: „Unterschätze nie die Chancen deines Gegners.“ Bitter, sehr bitter.

Brett 4: Heinz Stummer – Johann Weilguni 0:1

Nach höchst eigenwilliger Eröffnung stürmt Weiß mit seinen Königsflügelbauern voran. Der nach hinten gedrängte Hans kontert und schickt seine Queen nach vorne. Wo sie jedoch in die Bredouille gerät – nur unter Investition einer Figur lässt sich die schwarze Dame retten. Doch Hans im Glück: Heinz schlägt den todesmutigen schwarzen Springer mit der falschen Figur, wodurch Hans seinen Druck aufrechterhalten und letztlich Bauer um Bauer kassieren kann. Das Endspiel mit T+S+S+1B (Heinz) gegen T+L+6B (Hans) spielt Hans dann souverän nach Hause. Die einzige entschiedene Partie an diesem Nachmittag.

Brett 5: Horst Müller – Josef Mittendorfer ½:½

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