Berichte

2. Bundesliga Mitte in Taufkirchen/Pram

Vom 8.-10. November fanden die Runden 4-6 der 2. Bundesliga Mitte in Taufkirchen an der Pram statt. Die Veranstaltung wurde in einem schönen Raum des Bilger-Breustedt Schulzentrums veranstaltet. In diesen drei Runden hatten wir mit Fürstenfeld, Freistadt und Steyregg drei Mannschaften als Gegner, mit denen spannende Spiele und knappe Ergebnisse erwarteten.

Runde 4: St. Valentin – SPG Fürstenfeld/Hartberg 2:4

Am Freitag ging es gegen Fürstenfeld los. Wir erhofften uns schon zumindest einen Mannschaftspunkt zu erreichen. Kurzfristig ist auch noch unser Geburtstagskind Peter Kranzl eingesprungen. Laszlo Gonda, Florian Sandhöfner, Lukas Breneis, Reinhard Heimberger und Gerhard Tober waren die restlichen Mitkämpfer.

Für Gerhard Tober gab es ein Remis
Für Gerhard Tober gab es ein Remis

Der Wettkampf ging für uns bereits zu Beginn sehr ungünstig los. Florian lief in der Eröffnung voll in die Vorbereitung von IM Pötz, der eine Figur für viel Initiative opferte. Bei Reinhard konnte man die Nachteile seiner Eröffnung gegen IM Kuba auch schnell ohne viel Nachdenken erkennen. Andererseits war vielleicht Lukas gegen IM Kiss leicht im Vorteil, bei Laszlo gegen IM Nagy, bei Gerhard gegen Stradner und Peter gegen den jungen Marakovits war noch nichts Entscheidendes passiert. Schlussendlich war Florians Stellung einfach nicht zu halten. Für Laszlo gab es auch nicht wirklich etwas zu gewinnen und somit endete seine Partie remis. Lukas spielte mit Weiß wieder eine tolle Angriffspartie, sah aber den möglichen Gewinnzug nicht und musste so auch in die Punkteteilung einwilligen. Peters Gegner spielte sehr sicher gegen das Wolga-Gambit. Er konnte zwar ein Damenendspiel mit einem Mehrbauern erreichen, das bot aber keine Gewinnchance – also ebenfalls remis. Reinhard konnte sich auch bis in das Endspiel kämpfen, allerdings war der Hoffnungsschimmer auf einen halben Punkt immer gering. So war das 1,5:3,5 keine Überraschung. Gerhard kämpfte auch bis zum Schluss um einen Sieg, konnte die gegnerische Abwehr aber nicht knacken. Somit stand am Schluss eine klare und bittere 2:4 Niederlage fest.

 

 

Unsere Hoffnungen erfüllten sich also nicht. Der Wettkampf lief aber von Anfang an nicht günstig für uns.

Runde 5: SPG Freistadt/Wartberg - St. Valentin 3,5:2,5

Gegen Freistadt sollte natürlich nach dem erfolglosen Vortag schon ein Mannschaftssieg her, mindestens aber sollte ein Punkt für uns herausspringen. Dass es sehr knapp werden wird, war uns klar, spielen doch bei Freistadt mit Leisch und Postlmayer zwei der größten oberösterreichischen Nachwuchshoffnungen auf Brett 1 und 4. In unserem Team spielte diesmal Harald Casagrande statt Gerhard auf Brett 5.

Formtiefs dauern bei Reinhard Heimberger üblicherweise nicht lange
Formtiefs dauern bei Reinhard Heimberger üblicherweise nicht lange

Zu Beginn zeichneten sich für keine der beiden Mannschaften Vorteile ab. Reinhard kam wieder einmal schlechter aus der Eröffnung und änderte seine Ziele vorerst einmal auf Stellung halten ab. Leider wollte Lukas gegen Mayerhofer im Morra-Gambit die Eröffnung wider besseres Wissens verbessern und kam deshalb schnell arg unter Bedrängnis. Bei Laszlo gegen Leisch auf Brett 1 waren keine Stellungsvorteile erkennbar, aber Florian konnte gegen Ly Vorteile erzielen. Auch Harald kam gegen Rechberger am 5. Brett in ein Endspiel mit einer besseren Bauernstruktur. Auf Brett 6 kämpfte Peter gegen Traunwieser in einer optisch etwas angenehmeren Stellung, während Reinhard in ein Endspiel mit einem Bauern weniger abwickelte, das aus seiner Sicht gute Remischancen bot. 

 

 

Als erster musste dann Lukas die Segel streichen. Zu genau spielte Mayerhofer den Angriff. Laszlo spielte schlussendlich auch leistungsgerecht unentschieden. Im Endspiel fand Reinhard die Remisabwicklung nicht und musste ebenfalls aufgeben. Hingegen verbesserten sich die Stellungen von Harald und Florian wesentlich, und so sollte es zumindest mit einem Punktegewinn etwas werden. Peter konnte mit einem Remis nur auf 1:3 stellen, dafür gewann Florian darauf seine Partie. So lag es an Harald, der den Gewinnzug auch am Brett gesehen hatte, aber diesen noch verbessern wollte. So tappte er noch in die letzte Falle, die er auch vorher gesehen hatte, und musste so mit dem Remis sogar noch froh sein.

 

 

Platz 12 nach 5 Runden war schon ernüchternd. Da gibt es nichts zu beschönigen. Auch wenn man sagen muss, dass diese junge Freistädter Mannschaft sicherlich immer stärker werden wird, hatten wir mit einer Niederlage nicht gerechnet. Umso wichtiger war aber der Wettkampf am Sonntag, da wir nicht als Tabellenletzter nach St. Veit fahren wollten.

Runde 6: St. Valentin – Steyregg 3:3

Dieses Mal spielte Johann Weilguni statt Harald auf Brett 6 und Peter rückt vor auf 5.

Lukas Breneis (links) gelang ein kompromissloser Angriff gegen Gordon Meyer
Lukas Breneis (links) gelang ein kompromissloser Angriff gegen Gordon Meyer

Der Wettkampf beginnt wieder nicht gut für uns. Reinhard kann seinen „Antilauf“ nicht stoppen und gerät gegen Enöckl in eine Vorbereitung und schnell unter Druck. Die erhoffte Abwicklung in ein spielbares Endspiel funktionierte aufgrund eines nicht gesehen Plans auch nicht, und so stand es bald 0:1. Toll hält Florian gegen IM Kovacs mit Schwarz dagegen und konnte die Partie mit einem unentschieden beenden. Damit stiegen unsere Hoffnungen wieder, weil Lukas gegen Meyer bedingungslos auf Angriff spielte und diesen auch durchbringen konnte. 

 

Damit war der Zwischenstand wieder ausgeglichen. Laszlo stand zu diesem Zeitpunkt gegen IM Nemeth etwas besser, Peter gegen Wiesinger ausgeglichen und Johann gegen Julius Stolz schwierig. Nachdem Peter remisierte und Johann das Turmendspiel halten konnte, hatten wir kleine Hoffnungen auf den Sieg. Schlussendlich sah aber Laszlo bei knapperer Zeit nicht, wie er die Stellung günstig öffnen konnte und willigte in die Punkteteilung ein.

 

 

Das 3:3 brachte nicht nur einen wichtigen Punkt für uns, sondern war auch wichtig für die Moral. Ich denke, es war ein gerechtes Ergebnis, mit dem beide gut leben können.

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Die 2. Bundesliga Mitte in Linz

Vom 11.-13. Oktober fanden die Startrunden der 2. Bundesliga Mitte in Linz im Volkshaus Bindermichl statt. Gemeinsam mit der 1. Bundesliga und der Frauenbundesliga wurde ein sehr gut organisierter Schachevent veranstaltet. Unsere Startrunden waren mit den zwei Titelfavoriten Grieskirchen und Pinggau/Friedberg und dazu noch Nettingsdorf/Traun alles andere als einfach.

Runde 1: St. Valentin - Grieskirchen 1:5

Gerhard Tober
Gerhard Tober

Am Freitag ging es gegen Grieskirchen los. Obwohl wir ersatzgeschwächt und Grieskirchen mit der stärksten Mannschaft antraten, wollten wir unsere Chancen suchen und bestenfalls auch nützen.

 

In den ersten zwei bis drei Stunden verlief der Wettkampf auch ziemlich ausgeglichen – keine Mannschaft konnte sich größere Vorteile auf einem Brett erspielen. Peter Kranzl, der vielleicht die beste Stellung an diesem Tag von uns allen erreichte, erspielte dann das erste Remis gegen Salvenmoser. Allerdings verschlechterte sich die Situation schön langsam auf den anderen Brettern, ausgenommen Luki Breneis, der ebenfalls gegen IM Schwabeneder einen starken halben Punkt beisteuerte.

 

Florian Sandhöfner
Florian Sandhöfner

 

Sonst waren wir dann leider nicht mehr erfolgreich. Florian Sandhöfner kämpfte gegen GM Haba in einem etwas schlechteren Endspiel lange, aber leider erfolglos. Zoltan Hajnals Stellung gegen IM Kilgus war für mich lange sehr unklar, doch irgendwann verlor er den Faden und die Dame. Reinhard Heimberger spielte gegen FM Webersberger, fühlte sich im Vorteil und stellte die Partie in knapper Zeit dann ein. Die Analyse zeigte, dass ihn das Gefühl getäuscht hat und die zwei gegnerischen Springer kaum zu zähmen waren. Gerhard Tober hatte gegen FM Singer ebenfalls ein etwas schlechtes Endspiel stehen. Auch hier hatte der Gegner den längeren Atem.

 

 

In Summe muss man die Überlegenheit des Gegners an diesem Tag anerkennen und gratulieren. Vielleicht fiel das Resultat etwas zu hoch aus, aber ein Mannschaftspunkt war außer Reichweite. Grieskirchen ist für mich nach dieser Runde ganz sicher ein heißer Tipp auf den Aufstieg.

Runde 2: Pinggau / Friedberg - St. Valentin 4,5:1,5

Mit Pinggau/Friedberg wartete in der zweiten Runde der nächste Titelfavorit auf uns. Allerdings sollte heute vielleicht doch etwas mehr als am Vortag möglich sein. Neu im Team auf den Brettern 5 und 6 sind Klaus Theuretzbacher und Andi Eder statt Gerhard und Peter.

Klaus Theuretzbacher
Klaus Theuretzbacher

 

Besonders schwer sollte es dieses Mal vor allem für Florian und Lukas auf den Brettern 1 und 3 werden, die jeweils mit Schwarz einen GM zu bekämpfen hatten. Relativ schnell stand Reinhard gegen IM Schnider sehr gut, da sein Gegner zu Beginn ein kleiner Eröffnungsfehler passierte. Dem Remisangebot nach dem 30. Zug konnte Reinhard dann trotzdem nicht widerstehen, obwohl er sicherlich eine vorteilhafte Stellung hatte - allerdings bei knapp gewordener Restbedenkzeit. Ebenfalls nicht widerstehen konnte Lukas dem Angriff von GM Milanovic. Florian kämpfte wieder tapfer bis in das Endspiel, in dem er aber gegen GM Perunovic schlussendlich den Kürzeren zog. 

 

Das dritte Endspielopfer war schließlich Klaus gegen Lehrmeister IM Danner. Zwischenzeitlich sah die Partie aber durchaus gut aus. Zoltan spielte gegen GM Ftacnik wieder eine tolle Angriffspartie, konnte sich aber leider in klar besserer Stellung nicht belohnen und verlor die Partie sogar noch. Einen umgekehrten Verlauf nahm die Partie von Andi gegen Schieder. In einem sehr schlechten Turmendspiel verrechnete sich sein Gegner und landete in einem gewonnen Bauernendspiel für Andi.

 

Wir hatten uns in den beiden Auftaktrunden schon etwas mehr erhofft. Aufgrund der ungünstigen Auslosung hielt sich der Schrecken über den letzten Platz nach ersten beiden Runden aber in Grenzen. Umso wichtiger war der Wettkampf am Sonntag.

Runde 3: St. Valentin – Nettingsdorf/Traun 4,5:1,5

Nettingsdorf/Traun konnte am Samstag St. Veit bezwingen und zeigte, wie gefährlich es sein kann. In unserer Mannschaft gab es eine Umstellung: Harry Casagrande spielte statt Andi.

Lukas Breneis gelang ein schöner Mattangriff
Lukas Breneis gelang ein schöner Mattangriff

Der Wettkampf beginnt für uns sehr gut. Lukas kann gegen Gärtner relativ schnell entscheidenden Vorteil auf das Brett bringen und die Partie mit einem wunderschönen Matt beenden. Mit diesem Vorsprung spielt es sich bereits wesentlich leichter. Auch Reinhard kann seine etwas schlechtere Stellung nach einem missglückten Springermanöver von WFM Schloffer mit einem starken Angriff gewinnen. Für den dritten Sieg sorgte dann Zoltan gegen den ehemaligen Mannschaftskollegen Patrick. Nachdem Klaus dann gegen Pöll mit einem Unentschieden den Mannschaftssieg sicherstellte, war das Plansoll für das Wochenende geschafft. Zudem hatten Florian gegen Mostbauer und Harry gegen Ehs noch sehr gute Stellungen. Florian konnte dieses in seinem dritten Endspiel dieses Wochenende auch erfolgreich beenden. Harry fand allerdings in einem Turmendspiel mit Mehrbauern nicht die richtige Abwicklung und verlor in Zeitnot sogar noch sein Spiel.

Schlussendlich war es ein ungefährdeter Sieg, der auch höher ausfallen hätte können. Aber wichtig sind die zwei Mannschaftspunkte!

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20. Alois Schuh Gedenkturnier: Knappe Entscheidung

51 Spieler nahmen am 20. Alois Schuh Gedenkturnier, dem traditionellen Schnellschachturnier in St. Valentin, am 26. Mai teil. Als Erstes gilt ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und vor allem an unseren Schiedsrichter Günter Almer, der das Turnier ohne Probleme leiten konnte.

Nach den Begrüßungsworten von Frau Bürgermeisterin Mayr-Suchan, die sich trotz Wahltags die Zeit genommen hatte, die Eröffnung vorzunehmen, begann das Turnier in dem ausgeglichenen Feld gleich mit Überraschungen auf den ersten Brettern.  So hatten nach den ersten zwei Runden die drei topgesetzen Spieler – Reinhard Heimberger, Florian Mostbauer und Florian Sandhöfner - bereits Punkte abgegeben. Es gelang in der Folge bis zum Ende keinen Spieler, sich einen kleinen Polster herauszuspielen.

Vor der Schlussrunde hatten dann Konstantin Peyrer und Klaus Theuretzbacher mit 5 Punkten einen kleinen Vorsprung und damit die besten Karten auf den Turniersieg - mit 4,5 Punkten folgten gleich 5 Spieler. Auf den Spitzenbrettern spielten dann Peyrer-Heimberger, Sandhöfner-Theuretzbacher, Rolletschek-Mostbauer und Posch-Dornauer. Alle Partien endeten nach spannenden Verlauf mit Ganzentscheidungen. Somit waren schlussendlich 4 Spieler mit 5,5 Punkten an der Spitze, daher musste die Zweitwertung entscheiden. Das glücklichere Ende hatte da Reinhard Heimberger vor Florian Mostbauer, Florian Sandhöfner und Joachim Dornauer.

Den Damenpreis gewann Ella Staska, der Seniorenpreis ging an Pero Dumancic und die Jugendpreise gingen an Konstantin Peyrer und Philip Rosol.

 

Wir würden uns sehr freuen euch auch nächstes Jahr bei unserem Schnellschachturnier begrüßen zu können. Der Termin ist bereits mit dem 17. Mai 2020 fixiert worden.

Ergebnisse

Fotos: Peter Kranzl

Bericht: Reinhard Heimberger

Schülerliga-Masters-Finale in St. Valentin

Insgesamt 80 Mädchen und Burschen spielten am 25. Mai das Finale der Schülerligaserie. Es entwickelten sich vor den Augen des Landesverbands-Jugendleiters Florian Mostbauer und dessen Stellvertreterin Katarina Riegler höchst spannende Partien.

Ein großes Lob gebührt einmal mehr den Kindern für ihre Disziplin, die es dem Schiedsrichter Günter Almer leicht machten, das Turnier zu leiten.

Gruppe U8

Die U8 wurde eine Beute für Gabriel Siedler, der an diesem Tag nicht zu schlagen war. Er konnte als einziger Spieler an diesem Tag alle seine Partien gewinnen und wurde so klar vor Liam Matthias und Ulrich Raber Tagessieger.

Gruppe U10

Viele Remisen auf den Spitzenbrettern bedeutet auch, dass die Zweitwertung eine entscheidende Rolle spielt. So erreichten die ersten 3 allesamt ungeschlagen 5,5 Punkte, und dort hatte dann Michael Wimmer, der sich den Sieg vor Maximilian Stadlbauer und Felix Schwarz holte, das glücklichere Ende für sich.

Gruppe U12

Mit 6 Punkten konnte Mario Hofstadler diese Gruppe für sich entscheiden. Erst in der Schlussrunde musste er sich Jan Niclas Hartl geschlagen geben, der damit wie Michael Schicho und Markus Heimberger auf 5 Punkte kam, allerdings aufgrund der Zweitwertung knapp das Podest verpasste.

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6. Turnier der Schülerliga Nord in St. Valentin

Erfreuliche 49 Mädchen und Burschen nahmen am 27. April beim Abschlussturnier der Schülerligaserie in St. Valentin teil. Einmal mehr war die Jugendabteilung von Bad Leonfelden mit 16 Teilnehmern am stärksten vertreten. Der Veranstalter stellte 13 Teilnehmer, und die Spielgemeinschaft Sauwald besuchte uns mit 9 Teilnehmern.

 

Ein großes Lob gebührt den Kindern für die Disziplin, die dem Schiedsrichter Christian Höher das Turnier problemlos leiten ließ.

Gruppe U8

Die U8 war eine klare Angelegenheit für den Elofavoriten Matthias Liam. Er konnte alle seine Partien gewinnen. Ebenso sicher belegte Raber Ulrich den 2. Platz, Hauzenberger Gregor komplettierte das Siegertrio.

Raber Ulrich, Matthais Liam, Hauzenberger Gregor
Raber Ulrich, Matthais Liam, Hauzenberger Gregor

Gruppe U10

Diese Gruppe war eine klare Angelegenheit der Spieler vom Sauwald, die es aber sehr spannend machten. So konnte der Sieger erst in der dritten Unterwertung ermittelt werden. Es siegte Tischler Michel vor Malzer Emanuel und Eder Simon.

Schwarz Felix, Brandstätter Alexander, Raber Eduard
Schwarz Felix, Brandstätter Alexander, Raber Eduard

Gruppe U12

In dieser Gruppe konnte sich Jamshiri Aliyasir knapp vor Mario Hofstadler und Hartl Jan-Niclas durchsetzen. Nicht unverdient, konnte er doch gegen die punktegleichen Spieler gegen Hartl in Runde 3 und gegen Hofstadler in Runde 4 gewinnen.

Hartl Jan-Niclas, Jamshiri Aliyasir,  Hofstadler Mario
Hartl Jan-Niclas, Jamshiri Aliyasir, Hofstadler Mario

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Finale der 2. Bundesliga Mitte in Frauental an der Laßnitz

Vom 1.-3. März fanden in Frauental die drei Schlussrunden der 2. Bundesliga Mitte statt. Wir hofften mit einem Sieg am Freitag bereits die Weichen auf Klassenerhalt stellen zu können. Eine Platzverbesserung in den letzten beiden Runden wäre der Idealverlauf für unser Team. Leider kam es durch einen oberösterreichischen Verein an diesem Wochenende zu einem Tabubruch, der möglicherweise die Liga in nächster Zeit verändern wird. Dazu später mehr.

Runde 9: ASK St. Valentin – Klagenfurt 4,5:1,5

Am Freitag ging es gegen Klagenfurt los. Beim Blick auf die gegnerische Aufstellung war uns klar, dass der erhoffte Sieg gegen das Tabellenschlusslicht alles andere als leicht wird. Die Wörthersee-Städter spielten nahezu in Bestbesetzung, und wir hatten doch den einen oder anderen Ausfall zu verkraften. Vorteile sahen wir auf den Brettern 1 und 3, auf den anderen Brettern waren wir durchwegs knapp eloschwächer. 

Andi Eder hatte einen starken Auftritt
Andi Eder hatte einen starken Auftritt

Zwischenzeitlich sah es auch nicht so toll aus, da Florian Sandhöfner doch Nachteile in seiner Stellung gegen Wertjanz hatte. Andi Eder erreichte im Gegenzug eine angenehme Position. Der Rest der Partien war ungefähr in der Waage. Als Florian seine Partie für sich entscheiden konnte, kippte der Wettkampf auf unsere Seite. Andi konnte einen überzeugenden Sieg einfahren und Zoltan seine zweischneidige Partie durch seinen kompromisslosen Angriffsstil ebenfalls erfolgreich zu Ende bringen. 

 

Nachdem der Kärntner Pilaj ein Remisangebot von Andras Flumbort ehrgeizig ablehnte, überzog er schnell seine Partie, und wir waren gar mit 4:0 in Führung gegangen! Reinhard Heimbergers Partie sah nach anfänglichen Schwierigkeiten ebenfalls sehr vielversprechend aus, aber in der heurigen Saison gelingt fast gar nichts. Dass am Schluss "nur" die Punkteteilung steht, tat aber der Freude des Mannschaftsführers keinen Abbruch. Leider gelang Gerald Herndl, der kurzfristig für Gerhard Tober einsprang, am Schluss kein Erfolgserlebnis. In einer durchaus spannenden Partie fand zuerst der Gegner nicht die richtige Fortsetzung, aber Gerald anschließend ebenso nicht...

Mit dem Mannschaftssieg fühlten wir uns aber gerettet und dachten, dass unser Ziel erreicht war – mit 10 Mannschaftspunkten auch durchaus verständlich.

Runde 10: Schachfreunde Graz – ASK St. Valentin 4,5:1,5

Gerald Herndl spielte sichtlich vergnügt
Gerald Herndl spielte sichtlich vergnügt

Wir erwarteten einen ausgeglichenen Wettkampf gegen die Grazer. Unser Gegner stand außerdem unter Druck, da er mit 7 Punkten nur knapp vor dem Klassenerhalt sichernden 10. Platz lag.

 

Der Wettkampf begann dann aber denkbar ungünstig. Gerald verunglückte bereits in der Eröffnung. Sein Gegner spielte die Partie aber auch bärenstark. Andras konnte seine Partie immer im Gleichgewicht halten und schaffte mit Schwarz ein Remis gegen einen annähernd gleich starken Gegner. Florian hatte eine sehr interessante Partie gegen Huber, die nicht leicht einzuschätzen war. Das Remis ist sicher schwer in Ordnung.

 

Klaus Theuretzbacher erfindet immer Probleme für seinen Gegner, manchmal auch für sich selbst
Klaus Theuretzbacher erfindet immer Probleme für seinen Gegner, manchmal auch für sich selbst

Meistens ausgeglichen stand Reinhard gegen Barbara Teuschler. Bei Zoltan gegen Kravanja und speziell bei Klaus gegen Jusic waren die Stellungen sehr unklar, aber gefühlt eher schwierig für uns. Leider lief es einfach nicht. Auch die Sonne, die uns dann in der beginnenden Zeitnot bis zum Schluss noch ins Gesicht schien, trieb uns Schweißperlen auf die Stirn. Bei Reinhard keimte gegen Ende der Zeitnot kurz Hoffnung auf einen ganzen Punkt auf. Nach der Zeitkontrolle war genaueres Rechnen angesagt. Trotzdem blieb am Ende nur die Erkenntnis, dass nicht mehr als ein Remis herausspringt.

 

Klaus hatte eine Stellung mit Mehrfigur in großer Zeitnot erreicht, der Gegner dafür einen gefährlichen Mattangriff. Ein Rechenparadies für einen Computer, der natürlich Vorteil für Klaus ausspuckt, aber mit dieser Zeitnot war die Rettung nur schwer zu finden. So musste er, wie auch Zoltan, der diesmal zu viel riskierte, die Partie aufgeben.

 

Somit gab es eine hohe Niederlage, und beim Blick auf die Tabelle mussten wir überrascht feststellen, dass in der letzten Runde unbedingt ein Mannschaftspunkt her musste, da sonst der ominöse 10. Platz - gleichbedeutend mit einem möglichen Abstiegsplatz - drohte.

Runde 11: ASK St. Valentin – Frauental 3:3

Johann Weilguni unterlag nach langem ausgeglichenem Kampf
Johann Weilguni unterlag nach langem ausgeglichenem Kampf

Spannung bis zum Schluss! Von Platz 6 bis 10 tobte der Abstiegskampf, und am anderen Ende der Tabelle matchten sich Grieskirchen und Fürstenfeld um den Aufstieg. Wenn man die Aufstellungen ansah, war eher Frauental in der leichten Favoritenrolle – nur auf zwei Brettern steht ein Eloplus für uns. Speziell ruhten unsere Hoffnungen auf Zoltan, der unser Brett 3 spielt. Mit Weiß ist er noch stärker, andererseits war der Druck nicht gerade klein.

 

Andras opferte in der Eröffnung einen Bauern und es war lange Zeit nicht ganz klar warum, zumindest für mich. Daher nahm ich gegen FM Supancic, dessen Bauernopfer ohne lange zu zögern, auch an und hatte lange Zeit ein sehr gutes Gefühl. Florians Stellung gegen GM Mohr war nicht einfach, aber in Remisbreite. Klaus und Johann Weilguni, der diesmal unser sechstes Brett spielte, hatten mit Schwarz ausgeglichene Stellungen. Zoltans Partie war wie immer schwer einzuschätzen. 

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